Saftfasten auf eine sanfte Art & Weise

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Die Historie des Fastens

Fasten gehört evolutionär zum Menschen so wie die natürlichen Schwankungen seiner Umwelt. Ein begrenztes Nahrungsmittelangebot im Winter, Dürren oder saisonale Umschwünge bestimmen seit jeher in der menschlichen Evolution dessen Kalorienzufuhr und Stoffwechselaktivitäten. Medizinisch in Form des Heilfasten erlangte ein zeitlich determinierter Verzicht auf feste Nahrung in Kombination mit sportlicher Betätigung erst im 20.Jahrhundert an Bedeutung. Ohne medizinische Indikation gibt es für den gesunden Menschen ebenso Möglichkeiten dem evolutionär angelegten Rhythmus der reduzierten Nahrungszufuhr durch sogenanntes Kurzfasten zu folgen. In dieser Zeit greift der Körper auf angelegte Reserven zurück und verändert seinen Stoffwechsel, der sich ggf. auch psychisch auswirkt. Es ist hierbei umso wichtiger seinen Körper während des Fastens gut zu beobachten und bei Beschwerden, Fragen oder körperlichem Unwohlsein eine ärztlich begleitete Fastenkur zu präferieren.

Saftfasten als Alternative

Das Saftfasten bietet hierbei für alle eine gute Alternative, die in Ihrem normalen Arbeitsalltag den körperlichen Strapazen eines strikten Fastens nicht standhalten. Beim Fasten wird die Kalorienzufuhr deutlich reduziert und mit Hilfe einer entschlackenden, entwässernden Flüssgkeitsaufnahme die Reinigung des Körpers angeregt. Beim Saftfasten dürfen neben stillem Wasser oder ungesüßtem Kräutertee auch ungesüßte Obst- bzw. Gemüsesäfte verzehrt werden.
Und so geht's

Ablauf einer Fastenwoche für Gesunde

Am Anfang einer Fastenkur sollte eine gute Planung stehen. Für Gesunde erweisen sich mindestens 8 Tage als Fastenwoche sinnvoll. Hiervon dient der erste Tag als Entlastungstag, anschließend folgen 5 Fastentage und münden in 2 Aufbautagen

Die ersten Tage

Zu Beginn jeder Fastenkur ist es wichtig auch die Darmsanierung zu bedenken und abführende Maßnahmen einzuleiten, damit es aufgrund der verringerten Darmperistaltik weder zu Verstopfungen noch zur Rückresorption und damit einhergehenden Toxinbelastungen kommen kann. Bei dem ein oder anderen reicht bereits 1 Glas Sauerkrautsaft zum frühen Morgen, andere benötigen Glaubersalz, dies ist individuell zu entscheiden. Aller zwei Tage sollte diese Reinigungsmaßnahme während der Fastentage jedoch wiederholt werden. 

Fünf Fastentage

Während des Saftfastens nehmen Sie mindestens 3 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt auf und unterstützen Ihren Körper beim Entschlacken mit entwässernden, naturtrüben sowie salzarmen Gemüse- bzw. Obstsäften. Die maximale Kalorienzufuhr sollte bei 2100KJ bzw. 500kcal/Tag liegen. Zunächst fängt der Körper in den ersten Tagen mit der Entwässerung des Gewebes an und entschlackt erst anschließend, sodass effektive Wirkungen im Fettgewebe nicht zu Beginn der Saftkur eintreten. Neben der verminderten Nahrungszufuhr, sollte eine regelmäßige sportliche Betätigung eine ebenso wichtige Rolle während der Saftkur spielen.

Das Fastenbrechen

Das traditionelle Fasten endet mit dem Fastenbrechen. Hier wird mittags ein gut gereifter Apfel, gern auch als Bratapfel zubereitet langsam und ausgiebig dem Kauprozess unterliegend bewusst zum ersten Mal als feste Nahrung dem Körper wieder zugeführt. Am Abend sollte eine lacto-vegetarische Suppe folgen. Dies könnte beispielsweise eine salzfreie Gemüse-, Kartoffelsuppe  oder ein warmer Hirsebrei mit Leinsamen darstellen. Wichtig ist das bewusste Essen, um den Körper durch schnelles Schlingen nicht zu belasten. Vom ersten Fastenbrechtag an sollte die Kalorienzufuhr langsam von 3300KJ auf 4200KJ erhöht werden und letztlich bei 6700KJ/Tag enden.
Rote Bete Most

Die rote Rübe sollte ebenfalls milchsauer vergoren oder frisch gepresst zu sich genommen werden. Sie regt die Zellatmung an und ist ein Vitamin(A,B,C) - und Folsäurelieferant.
Frischgepresste Gemüsesäfte

Für die eigene Kreativität, der Entspannung und einem ausgeprägten Wohlgefühl, nehmen Sie sich Zeit und bereiten Sie sich selber Säfte frisch zu.
Möhrensäfte

sollten milchsauer vergoren sein, da sie so besonders viel L(+)Milchsäure enthalten und daher besonders bekömmlich als auch verdauungsfördernd wirken.
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Weiterführende Informationen sowie eine Fastenbegleitung erfragen Sie bitte bei Ihrem Arzt.

Literaturverweis:
Münzoing-Ruef (1991): "Kursbuch gesunde Ernährung. Die Küche als Apotheke der Natur", erschienen in: Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München.

Wilhelmi de Toledo et al. (2002): "Leitlinien zur Fastentherapie", erschienen in: Forschende Komplementärmedizin Klassischer Naturheilkunde, S.Karger-Verlag, 2002; 9: 189–198.

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